zum Schluss
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Schlussbemerkung

 

Blended Learning funktioniert wirklich – um ein hoffentlich noch nicht zu abgenutztes Wortspiel zu strapazieren – blendend. Sowohl Face2Face-Phasen, als auch Online-Phasen haben ihre speziellen Stärken und Vorzüge und ergänzen einander gegenseitig. Einerseits werden Präsenzveranstaltungen durch eLearning-Elemente sinnvoll und Gewinn bringend erweitert und andererseits ist die Gruppe nach Phasen des Online-Lernens wieder froh, zu einem persönlichen Treffen zu kommen.

Gerade die Erfahrung des virtuellen Lernens ist für viele TeilnehmerInnen und auch TrainerInnen eine solch neuartige, faszinierende Erfahrung, dass gerne über mögliche Schwierigkeiten aller Art hinweg gesehen wird. Denn obwohl bereits in aller Munde, steckt eLearning in Wahrheit noch in den Kinderschuhen. Es ist spannend zu beobachten, in welche Richtungen eDidaktik sich noch entwickeln wird. Positiv ist jedenfalls anzumerken, dass aktuelle Trends nicht technische Fragen ins Zentrum rücken, sondern sich wieder auf Personen und deren Zusammenarbeit konzentrieren.

Denn – wie man schon in Masie’s 701 eLearning Tips lesen kann: „First step: think about Learning. Second step: think about e-Learning.” Schlussendlich ist auch eLearning und damit auch Blended Learning keine Frage von ausgefeilter Technik oder von Expertenwissen im Programmieren. Es geht in Wahrheit um klassische didaktische und methodische Fragen, was den Kursaufbau betrifft, und Fragen der Gruppendynamik, was die Planung von Aktivitäten – online und offline – angeht. Für technische Fragen finden sich immer die nötigen Experten, beim Betreuen von Online-Kursen ist durchwegs didaktisches Fachwissen gefragt.

So haben gerade TrainerInnen, die schon viele Präsenzkurse gestaltet haben, sich aber überhaupt nicht vorstellen können, den Computer anzugreifen um einen Online-Kurs zu leiten, durch ihre didaktische und methodische Erfahrung eine Reihe von Trümpfen in der Hand. Mit ihrer Hilfe können sie auch virtuelle Lernaktivitäten umsichtig, abwechslungsreich und erfolgreich planen. Da macht es überhaupt nichts, wenn technisch nicht immer alles so funktioniert, wie man sich das vorstellt. Kopf hoch und ab ins Netz – es brechen spannende Zeiten an!

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Ein Projekt der Volkshochschule Floridsdorf, 2006

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur    Europäischer Sozialfonds